Powervitamin Niacinamid in Kosmetik: Was der Wirkstoff kann

Freitag, 21. Februar 2020

Powervitamin Niacinamid in Kosmetik: Was der Wirkstoff kann

Vitamin B3 für das Gesicht

Niacinamid ist ein Vitamin B3 Derivat (der chemische Name für Vitamin B3 lautet Niacin). Das bedeutet, dass Niacinamid eine Form von Vitmain B3 ist, die eine etwas andere chemische Strukturformel hat als Niacin.

In zahlreichen klinischen Studien wurde nachgewiesen, dass sich der wasserlösliche Stoff bei regelmäßiger Anwendung positiv auf die Haut auswirken kann. Das Vitamin-Derivat wird bevorzugt in wasserbasierten Seren, wie dem Vital B Elixir von MUKTI, verwendet.

Am Ende des Beitrages (bzw. in der Spalte neben dem Artikel) findest Du einige unserer Niacinamid-haltigen Topseller! Das Beste gleich vorweg: Nicainamid ist für so gut wie jeden Hauttypen geeignet, da der Stoff generell gut verträglich ist!

Welche Wirkung hat Niacinamid?

1. Anti-Aging-Effekt

Das Vitamin B3 Derivat hat antioxidative Eigenschaften und schützt die Haut vor freien Radikalen. Dadurch wird vorzeitiger Hautalterung vorgebeugt. Zudem regt der Stoff die Lipidproduktion sowie die körpereigene Kollagen- und Elastinbildung an. Das Ergebnis ist ein strafferes, glatteres Hautbild, das an Elastizität gewinnt. Feine Fältchen rücken bei regelmäßiger Anwendung in den Hintergrund.

2. Stärkt die Schutzfunktion der Haut & spendet Feuchtigkeit

Studien haben belegt, dass der Stoff regenerierend auf eine geschädigte Hautbarriere wirkt. Vitamin B3 unterstützt den Körper bei der Bildung von Lipiden und Ceramiden, welche essentiell sind für die Schutzfunktion der Haut. Eine intakte Hautbarriere sorgt dafür, dass die Haut weniger Feuchtigkeit verliert und resistenter gegen äußere Einflüsse wird. Daher eignen sich Niacinamid-haltige Produkte auch bestens bei trockener Haut.

3. Minimiert vergrößerte Poren

Bei regelmäßiger Anwendung ziehen sich die Poren regelrecht zusammen und werden minimiert. Die Haut wirkt nicht nur feiner und ebenmäßiger, Primer und Foundation setzen sich dadurch auch weniger ab.

4. Wirkt hautberuhigend

Das Vitamin B3 Derivat unterstützt die Haut bei der körpereigenen Regeneration und sorgt dafür, dass die Haut weniger Irritationen aufweist.

5. Reduziert Unreinheiten & mattiert fettige Haut

Niacinamid reguliert die Talgproduktion und kann dabei helfen, die T-Zone zu mattieren. Darüber hinaus wirkt das Vitamin antibakteriell und kann auf Dauer für ein ebenmäßigeres Hautbild mit deutlich weniger Unreinheiten sorgen.

6. Wirkt Hautverfärbungen entgegen

Das Vitamin B3 Derivat ist außerdem dafür bekannt, dass es die Synthese von Melanin hemmt und dadurch dunkle Pigmentflecken und Pickelmale verschwinden lässt. Zudem bringt es den Teint wieder zum Strahlen.

Achtung, denn eine zu hohe Konzentration an Niacinamid kann vorübergehend zu unerwünschten Hautrötungen führen, da das Vitamin die Blutgefäße kurzzeitig erweitert. Daher sollte auf die Konzentration geachtet werden. Einsteiger setzen am besten auf eine Konzentration von 1-5%, Niacinamid-Erfahrene und reifere Hauttypen können auf Seren mit bis zu 10% Niacinamid-Gehalt zurückgreifen.

Ebenfalls sollte man bei der Verwendung von Niacinamid in Kombination mit Vitamin C ein wenig vorsichtig sein. Zwar liegt es nicht am Vitamin C direkt, sondern eher am sauren pH-Wert des Vitamin Cs. Niacinamid kann sich im sauren Milieu nämlich zu Niacin (Nikotinsäure) umwandeln, welches bei besonders empfindlicher Haut vorübergehend zu Rötungen führen kann. Daher einfach 15-30 Minuten verstreichen lassen, bis man das nächste Produkt benutzt. Dann hat die Haut ein wenig Zeit, dass sich der normale pH-Wert wieder einpendeln kann.

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